Häufige Fragen
Die Fragen, die uns wirklich gestellt werden
Steht Ihre Frage nicht dabei, schreiben Sie uns: Wir beantworten jede Nachricht.
Für Pflegekräfte
Was muss ich bezahlen?
Nichts. Keine Bearbeitungsgebühr, keine Kaution, keinen Anteil am Gehalt — in keiner Phase. Bezahlt werden wir von der deutschen Einrichtung, wenn sie Sie einstellt. Sollte jemand unter Berufung auf Eurofrika Geld verlangen, schreiben Sie uns sofort.
Wie lange dauert der Weg?
Zwölf bis vierundzwanzig Monate. Entscheidend ist Ihr Ausgangsniveau im Deutschen: Wer bei null beginnt, sollte etwa zwei Jahre einplanen; wer bereits ein solides B1 hat, kann in zwölf bis fünfzehn Monaten ankommen.
Welches Deutschniveau wird verlangt?
Das Niveau B2, in der Regel über eine telc-Prüfung nachgewiesen, ist für die Anerkennung und die Berufsausübung erforderlich. Sie müssen es nicht mitbringen — genau dafür bilden wir aus. Zur Klarstellung: Wir bereiten vor und melden an, doch die telc-Prüfung nimmt ein anerkanntes Prüfungszentrum ab und stellt das Zertifikat aus — Eurofrika stellt keines aus.
Wird mein Abschluss anerkannt?
Die Entscheidung liegt bei der Behörde des Bundeslandes, in dem Sie arbeiten werden; garantieren können wir sie nicht. Meist ergeht eine teilweise Anerkennung mit einer Anpassungsmaßnahme: einem begleiteten Praktikum oder einer Kenntnisprüfung. Wir sagen Ihnen das im ersten Gespräch.
Kann ich mit meiner Familie kommen?
Der Familiennachzug ist unter Einkommens- und Wohnraumbedingungen möglich, mit zusätzlichen Fristen. Sagen Sie es uns im ersten Gespräch: Es ändert die Vorbereitung der Akte und die Wahl der Stadt.
Welches Gehalt bekomme ich?
Das des für Ihre Einrichtung geltenden Tarifvertrags, gleich dem einer deutschen Kollegin mit derselben Qualifikation und Berufserfahrung. Jedes niedrigere Angebot sollte Sie misstrauisch machen — mit solchen Arbeitgebern arbeiten wir nicht.
Was passiert, wenn es vor Ort nicht funktioniert?
Sie haben mindestens sechs Monate lang eine Ansprechperson bei uns, die Ihre Sprache spricht und Ihren Arbeitgeber kennt. Die meisten Schwierigkeiten lassen sich lösen, wenn sie früh angesprochen werden. Ist die Lage wirklich verfahren, suchen wir gemeinsam eine Lösung — auch in unserem Interesse, denn die Hälfte unseres Honorars hängt an Ihrem Verbleib nach sechs Monaten.
Gibt es eine Altersgrenze?
Nein. Erfahrung zählt, und manche Einrichtungen schätzen sie besonders. Wichtiger ist die Fähigkeit, eine Sprache zu lernen und sich dauerhaft einzuleben.
Für Einrichtungen
Sind Sie ein Zeitarbeitsunternehmen?
Nein. Wir betreiben Direktvermittlung — Personalvermittlung. Die Pflegekraft wird Ihre Angestellte, nach Ihrem Tarifvertrag. Wir sind zu keinem Zeitpunkt ihr Arbeitgeber, was uns von der Arbeitnehmerüberlassung unterscheidet, für die eine Bundeserlaubnis nötig ist, die wir weder besitzen noch anstreben.
Wie ist Ihr Honorar aufgebaut?
Eine Pauschale in zwei Raten: die Hälfte bei Unterzeichnung des Arbeitsvertrags, die zweite Hälfte nach sechs Monaten tatsächlicher Beschäftigung. Anerkennungs-, Visa- und Reisekosten werden nach tatsächlichem Aufwand berechnet.
Wie lange dauert es von der Anfrage bis zur Ankunft?
Beginnt die Kandidatin bei Deutsch von null, sollten Sie etwa zwei Jahre einplanen. Deshalb bilden wir im Vorlauf aus: Unser Ziel ist ein Pool bereits B2-zertifizierter Fachkräfte zu dem Zeitpunkt, an dem Sie Bedarf melden.
Was, wenn die Pflegekraft vor sechs Monaten geht?
Die zweite Rate wird nicht fällig. Diese Selbstbindung gehen wir bewusst ein: Sie bringt unser Interesse mit Ihrem in Übereinstimmung und zwingt uns, in Auswahl und Integration zu investieren.
Sind die Anwerbekosten refinanzierbar?
Je nach Fall können Kosten für die Anwerbung von Pflegepersonal im Ausland in den Vergütungsverhandlungen der Einrichtungen berücksichtigt werden. Einzelne Bundesländer bieten zudem Förderungen an. Das ist in Ihrer konkreten Lage zu prüfen; wir stellen Ihnen die nötigen Unterlagen bereit.
Wie stellen Sie eine faire Anwerbung sicher?
Die Kandidatin zahlt in keiner Phase etwas, und unsere Verträge sind einsehbar. Wir werben unter Absolventinnen ohne Stelle und jungen Berufstätigen an, statt in ohnehin überlasteten afrikanischen Diensten. Wir streben das RAL-Gütezeichen Faire Anwerbung Pflege Deutschland an.
Über Eurofrika
Ist das Unternehmen bereits gegründet?
Nein — und wir schreiben es, statt es zu verbergen. Eurofrika befindet sich in Gründung. Der Gründer absolviert derzeit eine Pflegeausbildung in Deutschland; sein Aufenthaltstitel wird sich mit dem Abschluss im Frühjahr 2028 ändern. Bis dahin bauen wir Struktur, Plattform und Partnerschaften auf und bereiten die ersten Kandidatinnen auf die Sprachzertifizierung vor.
In welchen Ländern werben Sie an?
Wir beginnen in Kamerun, wo unser Netzwerk liegt, mit dem Ziel, uns schrittweise auf weitere afrikanische Länder auszudehnen. Wir öffnen lieber einen Korridor nach dem anderen und machen ihn tragfähig.
Arbeiten Sie mit Pflegeschulen zusammen?
Ja, das ist ein zentraler Baustein. Wir schließen Partnerschaften mit afrikanischen Schulen, um diesen Weg ihren Absolventinnen anzubieten, mit einer Vergütung für die Schule bei tatsächlich vermittelten Kandidatinnen — nie für bloß vorgestellte.