Unsere Mission

Ein Ungleichgewicht ausgleichen, ohne ein neues zu schaffen

Es gibt eine redliche und eine unredliche Art, diesen Beruf auszuüben. Der Unterschied hängt an einer einzigen Frage: Wer zahlt.

Eurofrika begleitet afrikanische Gesundheitsfachkräfte zu den deutschen Einrichtungen, die auf sie warten — von der Auswahl im Herkunftsland bis zur vollständigen Integration.

Der Befund ist einfach und auf beiden Seiten belegt. In Afrika bilden Pflegeschulen Jahr für Jahr ganze Jahrgänge aus, die keine Stelle finden oder für Löhne arbeiten, von denen sich keine Familie ernähren lässt. In Deutschland ist der Pflegemangel strukturell: Stationen sperren Betten mangels Personal, und die Altersstruktur lässt erwarten, dass sich die Lage in zehn Jahren weiter zuspitzt.

Absolventinnen einer afrikanischen Pflegeschule
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Unterbesetzte europäische Krankenhausstation
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Diese beiden Wirklichkeiten entsprechen einander. Das Problem ist nicht, sie zusammenzubringen — daran arbeiten viele. Das Problem ist, wie es geschieht. Eine ganze Branche von Vermittlern lebt davon, afrikanischen Kandidaten mehrere tausend Euro für unverbindliche Versprechen abzunehmen, sie bei ihrer Familie in Schulden zu stürzen und sie am Flughafen sich selbst zu überlassen.

Eurofrika ist genau umgekehrt gebaut. Unser Honorar zahlt die Einrichtung, die einstellt, niemals die Pflegekraft. Das ist keine Verkaufshaltung, sondern das Employer-Pays-Prinzip des deutschen Vermittlungsrechts und des WHO-Kodex zur internationalen Anwerbung von Gesundheitspersonal. Wir halten uns daran, weil es das Gesetz verlangt — und weil es keine andere Art gibt, einem Kandidaten in die Augen zu sehen.

Unsere Selbstverpflichtung

Vier Punkte, bei denen wir keine Ausnahme machen

Der Arbeitgeber zahlt, nie die Fachkraft

Keine Bearbeitungsgebühr, keine Kaution, kein Abzug vom Gehalt — zu keinem Zeitpunkt des Weges.

Die Wahrheit über die Dauer sagen

Zwölf bis vierundzwanzig Monate, eine meist nur teilweise Anerkennung, eine anspruchsvolle Sprachprüfung. Lieber schrecken wir jemanden ab, als ihn zu täuschen.

Afrikanische Kliniken nicht leerräumen

Wir werben unter Absolventen ohne Stelle und jungen Berufstätigen an, nicht in ohnehin überlasteten öffentlichen Diensten.

Nach der Ankunft bleiben

Sechs Monate Begleitung, und die Hälfte unseres Honorars ist an den tatsächlichen Verbleib gekoppelt. Unser Interesse und Ihres fallen zusammen.

Wohin wir wollen

Eurofrika beginnt mit einem Korridor — von Kamerun nach Nordrhein-Westfalen —, weil man sich keinen Ruf erarbeitet, indem man sich verzettelt. Die Architektur ist darauf angelegt, später auf weitere afrikanische und europäische Länder und schließlich auf andere Mangelberufe auszugreifen. Aber jeder neue Korridor öffnet erst, wenn der vorherige trägt.